Und ihr so?

Hier möchte ich gern Platz schaffen für EUCH.

Wer seid ihr?
Was gefällt euch hier und was findet ihr blöd?
Was würde euch interessieren?
Was wünscht ihr euch für diesen Blog?

Schreibt mir, kommentiert und kritisiert auch gerne mal! Denn besser ist immer besser als schlechter. Das gilt auch für private Blogs.

Kommentare:

  1. Liebe Rosalie,

    Dann mache ich mal den Anfang ^^

    Ich bin: noch nicht 30, interdisziplinäre Naturwissenschaftlerin, Mutter eines kleinen Fuchses.

    Mir gefällt: deine Art zu schreiben =) Klare Worte und gute Lesbarkeit, Witz und Unterhaltungswert, sich-an-die-eigene-Nase-fassen und Nachdenken. Außerdem das "nicht missionieren", das du frei nach dem Motto "was ich nicht will, das man mir tu', ..." anwendest.

    Mich interessiert: ob du Hobbys hast ^^ und wenn ja, wie du die mit deinen drei Damen und dem Herrn in Einklang kriegst. Mal ganz abgesehen von der Arbeit... Denn in deinem "Über Rosalie" Beitrag steht, dass Feierabend 100% Familienzeit ist. (Immer die Möglichkeit eingeschlossen, dass ich einfach etwas falsch verstanden habe ;) )

    Und für den Blog wünsche ich mir: vor allem, dass du deine Schreiblust nicht verlierst, denn ich hatte die letzte Zeit selbst Probleme mich zu motivieren, wenn ich gerade einmal etwas (kostbare) Zeit für mich hatte, sie mit meinem Blog zu teilen ;)

    Tja und sachliche Kritik fällt mir nicht ein ^^ und unsachliche gehört nicht in einen Kommentar ;) da behaupte ich mal, sind wir uns einig.

    Ich freue mich immer wieder bei dir rein zu lesen =)

    Schöne Grüße, Bine

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    1. Oh, da ist mir doch auch glatt ein Fehler unterlaufen: Zwei Damen, ein Herr und ein Knopf im Anmarsch ;)

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    2. Liebe Biene, danke für deinen Kommentar. Natürlich antworte ich gern darauf.

      Ein Hobby hab ich nicht. Ich nähe viel der Kleidung selbst, nicht als Hobby unbedingt, sondern wegen des Geldes und damit ich für das Geld, das ich investiere, wenigstens Kleidung bekomme, die jedem auch 100%ig passt und nicht zudem auch noch von ner 8jährigen in 16 Stunden Schichten genäht wurde. Aber so richtig entspannendes Hobby ist das nicht. Eher ein Teil meiner To-Do-Liste. Genauso wie Sport. Macht mir keinen Spaß, muss aber sein. Hier zu Hause ist unsere Arbeit recht gut aufgeteilt, etwa 50/50, jeder was er lieber macht. Die Belastungen sind also nicht allzu einseitig und alle Arbeiten werden vorwiegend nach 21 Uhr erledigt.
      Wir haben keinen TV, denn für gemütliche Fernsehabende zu zweit reicht die Zeit dann wirklich nicht. Aber wir essen meist abends zusammen, wenn die Kids im Bett sind. Zeit zum Reden bleibt also.

      Arbeitstechnisch muss ich zugeben, bin ich auf dem Abstellgleis und werd da an der Uni auch nicht runterkommen. Das ist blöd, aber so kann ich mir momentan in der Kleinkindphase zumindest Freiheiten rausnehmen, wie pünktlich gehen, freie Wochenenden etc. Das 2. Kind wurde offiziell als 'die will also gar nicht Wissenschaftler werden' verstanden. Seither mach ich Vertretungen und Aushilfsjobs, bin Mädchen für alles und hab nebenher angefangen wieder Vorlesungen, diesmal ganz anderer Fachrichtungen zu besuchen. Mal sehen, ob das was bringt. Zumindest aber bin ich in der glücklichen Lage nur so viel zu arbeiten, wie ich will und kann. Das war in der Doktorarbeitszeit anders, wenn auch genauso unproblematisch. Aber 1 Kind ist eigentlich nie ein Problem. Ab zweien wird's arbeitstechnisch erst richtig interessant. Von daher, ja, sobald ich die Kids abhole interessiert mich der Rest nicht mehr. Liegt nicht am Fach, liegt an Kollegen und Chefs.

      Es freut mich natürlich, dass mein Blog dir - und hoffentlich auch vielen anderen - gefällt. Ich schreib aber schon nicht für die große Masse, dafür ist meine Meinung oftmals nicht konform genug. Dennoch, bei all den Mamiblogs, die ich anfing zu lesen, als ich zum ersten Mal schwanger war, hätte es mich bestärkt, hätte es einen darunter gegeben, der die Kinder nicht einfach nur als Könige feiert, sondern sich vor allem mit den Müttern beschäftigt.

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  2. Danke für die ausführliche Antwort :)

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  3. Liebe Rosalie,
    erst gestern habe ich deinen tollen Blog entdeckt und bin froh endlich mal einen Blog gefunden zu haben, der sich mit diesen ganzen Mütterdingen etwas kritischer auseinandersetzt! Es ist doch wie du schreibst: Diese Pseudo-Toleranz unter Eltern, besonders unter Müttern, ist echt schlimm!!!
    Deinen Artikel zum Thema "Mutter Natur" fand ich klasse! Und bei deinem Artikel über die Hebammen hab ich herzlich gelacht.
    Ich habe vor kurzem auch angefangen zu bloggen - unter anderem deshalb, um gegen diese Elternideologien ein Zeichen zu setzen.
    Liebe Grüße
    Nina

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    1. Liebe Nina, danke für deinen Kommentar. Ich sehe das ähnlich, denn so nett Mamablogs sein können, ist es doch auch ein Schaulaufen, z.B. bei der aufkommenden Unsitte der WiB (Wochenenden in Bildern). Da sieht man Frühstückstische so liebevoll und reich gedeckt, dekoriert und so unglaublich ausgewogenes Essen, und die Leute machen so tolle Ausflüge etc. Es ist schon viel Selbstdarstellung und herzeigen, was man als Mamai alles tolles zaubert.
      Ebenso einen Blog wollte ich nicht. Vor allem, weil für mich das Fundament der Familie eben nicht die Kinder, sondern die Eltern sind. So dreht sich meine Welt nicht vor allem um die Kinder, sondern um mich und meinen Mann. Sind wir gesund, ausgeschlafen und zufrieden (naja, halbwegs jedenfalls) dann geht's den Kids doch automatisch gut, denn wir haben automatisch viel mehr gute 'schreifreie' Zeit miteinander. Ich mache schlicht keine Periodisierung der Kinderbedürfnisse, sondern erachte unser aller Bedürfnisse als gleichwertig und fordere dementsprechend auch von den Kindern Zeit ein, meine Bedürfnisse zu erfüllen. Immer altersgerecht, natürlich, aber dennoch recht deutlich.

      Bei deinem Post über Reborder musste ich auch ziemlich lachen. Bei uns sind die Kids bis 1,5 Jahre im Babysitz. Da durfte ich öfter mal putzen und Wäsche wechseln, denn die Große kotzt ohne gern ohne Vorwarnung. Im Übrigen fängt das mit der Reisekrankheit an, wenn sich der Gleichgewichtssinn entwickelt und das passiert just, wenn die Kids anfangen zu laufen. Mit 4 Jahren wäre es doch leicht pathologisch, erst dann vorwärts und rückwärts unterscheiden zu wollen. Wir haben auch nen Kiddy und sehr gute Erfahrungen gemacht. Und auf Grund der Spuckerei hab ich gar nie ernsthaft darüber nachgedacht, einen ach so sicheren Reborder zu kaufen. Und das guten Gewissens, denn man muss auch ein wenig die Relationen sehen. Und Frontalaufprall heißt übersetzt nix anderes, als dass ich als Fahrer irgendwo drauf fahr. Ich kann also ebenso auch an meiner Fahrweise arbeiten, besonders im Stadtverkehr. Bei dem Frontalaufprall bei 180km/h hilf jedenfalls auch kein Reborder mehr. Da ist dann die Physik stärker als jede Biologie.

      Darum: viel Spaß beim Lesen. Ich freu mich immer, wenn ich nicht allein bin mit zumindest einigen meiner Gedanken!
      LG
      Rosalie

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  4. Liebe Rosalie,
    vielen Dank für deine Antwort! Du bist nicht allein mit deinen Gedanken - obwohl ich mich das bei meinen Gefanke. auch schon oft gefragt habe.

    Vielleicht sollte ich auch mal unseren Sonntagmorgen-Frühstückstisch posten, mit Nutella, Honig, Marmelade und weißen Brötchen auf einem vollgestellten Tisch, wo alles drauf steht AUßER Deko! Samstag und Sonntag frühstücken wir nämlich ungesund!
    Bei uns dreht sich auch nicht alles um die Kinder. Klar, wir machen viel mit ihnen, passen uns ihren Bedürfnissen an, aber wir kümmern uns auch um unsere Bedürfnisse. Ich finde es nicht gut, wenn sich immer alles um die Kinder dreht - ich will mir doch keine kleinen Egomanen heranziehen...
    Aber auch hier übe ich Toleranz gegenüber anderen Eltern. Das soll jeder so machen wie er will - wenn sich die Eltern damit wohl fühlen, dann ist das okay. Ich werde nur dann stinkig, wenn so ein egomanisches Kind durch sein Nicht-Sozialverhalten die musikalische Früherziehung sprengt, weil es einfach nicht in der Gruppe zurecht kommt, weil es nie gelernt hat, dass man sich in eine Gruppe einordnen muss und nicht das machen kann, was man gerade will. Eigentlich sind sie arm dran, diese Kinder.
    Mit den Reboardern ist das echt so eine Sache. Ich bin von ihrem Mehrwert an Sicherheit überzeugt. Und da ich ein kleiner Schisser in Sachen Auto bin, habe lieber einen Reboarder genommen. Aber du hast schon Recht - man muss es in Relation sehen. Der Große ist mit 2,5 in dem Kiddy umgestiegen und er liebt ihn. Der Kleine wird zuerst weiterhin rückwärts fahren, mal sehen wie lange. Mit Glück bis 3 oder 4, und wenn nicht dann geht's ab in den Kiddy,
    Und viel kann man durch die eigene Fahrweise beeinflussen. Nur wenn mir einer direkt nach der Kurve auf meiner Straßenseite entgegenkommt, dann hab ich Pech gehabt.
    Das Thema ist halt leider genauso emotional behaftet wie viele andere Themen auch. Ich hoffe mir gelingt es das ganze etwas neutraler darzustellen. Teil 2 und 3 folgen.
    Es leuchtet mir ein was du zur Reiseübelkeit schreibst - kennst du dich damit aus?
    Liebe Grüße
    Nina

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